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Newsletter #Juni 2022

Liebe Leser:innen,

die Meldestelle für menschenfeindliche, rassistische und antisemitische Vorfälle in Rheinland-Pfalz hat eine Auswertung zu antisemitischen Vorfällen im Jahr 2021 erstellt. Auf diese weisen wir Sie gerne hin. 
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Fokus: Antisemitismus in Rheinland-Pfalz 2021 
Die Meldestelle dokumentierte im Jahr 2021 50 antisemitische Vorfälle in Rheinland-Pfalz. Bundes- und landesweit stieg nach Angaben des rheinland-pfälzischen Innenministeriums die Anzahl registrierter antisemitischer Straftaten.
Im Jahr 2021 wirkten gleich mehrere Verstärker: auch im zweiten Jahr wirkte die Corona-Pandemie als Brandbeschleuniger für antisemitische Verschwörungserzählungen und rechtsextreme Hetze. Im Mai kam es erneut zu gewalttätigen bzw. militärischen Auseinandersetzungen zwischen Israel und der Hamas. Damit verknüpft waren bundesweit Demonstrationen auf denen es zu antisemitischen Vorfällen und offenem Hass gegen Jüd:innen kam.

In der Auswertung werden solche Vorälle beispielhaft dargestellt und eingeordnet. Zusätzlich konnten wir ein Gespräch mit zwei Mitgliedern der jüdischen Gemeinde Trier führen, die über ihr Leben und ihre alltäglichen Erfahrungen als junge Jüdinnen im Land berichten.Die Initiative Interdisziplinäre Antisemitismusforschung Trier (IIA) wirft in ihrem Beitrag mit dem Titel Antisemitisch imprägnierte Raumnahme in Rheinland-Pfalz einen Blick auf die Proteste gegen die Corona-Maßnahmen. 

Die Broschüre steht hier kostenlos zum Download zur Verfügung.
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Bei Interesse verschicken wir gerne auch gedruckte Exemplare der Auswertung. Melden Sie sich hierfür einfach per Mail an: 

kontakt@meldestelle-rlp.de




Rückblick: Kulturfestival "Oy Vavoy!

Am 2. Juli nahmen Mitarbeiter*innen von m*power mit einem Infostand am "Oy Vavoy"-Kulturfestival in Trier teil. Veranstaltet wurde das Festival von der Initiative Interdisziplinäre Antisemitismusforschung Trier. Ziel der Veranstaltung war die Erprobung neuer, innovativer Formen der Antisemitismusprävention mit dem Fokus auf das Feld der Popkultur. Neben musikalischen Beiträgen, Infoständen aus der Zivilgesellschaft und Austauschräumen fand eine Podiumsdiskussion zu „Punk, Judentum, Subversion und Empowerment“ statt. Das Festival soll auch im kommenden Jahr stattfinden.
Informationen zur IIA finden Sie hier.
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Lesetipp: Antisemitismus und der Ukraine-Krieg (Amadeu Antonio Stiftung)

Das Frühjahr 2022 wird von dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine überschattet – und von den antisemitischen Stereotypen und Ressentiments, die in Deutschland im Zuge des Krieges zu verzeichnen sind. Aus Kreisen der Verschwörungstheoretiker:innen werden antisemitische Narrative um den Krieg in der Ukraine erweitert. Die Berichterstattung über den Krieg verwendet antisemitische Elemente und scheut sich nicht vor antisemitischen Vergleichen und Relativierungen. Der Ukraine-Krieg ist zudem auch ein Krieg der Erinnerung, die wichtige Holocaustgedenkstätte in Babyn Jar wurde bombardiert und Shoah-Überlebende ermordet.

Die Broschüre steht auf der Homepage der Amadeu Antonio Stiftung zum Download zur Verfügung.

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Meldestelle für menschenfeindliche, rassistische und antisemitische Vorfälle in Rheinland-Pfalz - m*power
Bahnhofplatz 7a
56068 Koblenz
Deutschland

026157013336
kontakt@meldestelle-rlp.de
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